Palmen, Granatäpfel und dahinter die majestätischen Gipfel der Dolomiten – am Pfannenstielhof begegnen sich mediterranes Lebensgefühl und alpine Bergwelt auf besonders eindrucksvolle Weise. Und manchmal, wenn die Abendsonne die Felsen des Rosengartens in ein leuchtendes Rot taucht, scheint ein uralter Zauber über den Bergen zu liegen.
Denn der Rosengarten birgt eine sagenhafte Geschichte.
Der Sage nach herrschte einst der Zwergenkönig Laurin über ein unterirdisches Reich in den Dolomiten. Sein größter Schatz war ein wunderschöner Rosengarten, den er mit viel Liebe pflegte. Als Laurin die schöne Königstochter Similde entführte, zogen Ritter aus, um sie zu befreien. Im Kampf wurde König Laurin besiegt. Er glaubte, sein prächtiger Rosengarten habe ihn verraten, und belegte diesen voller Zorn mit einem Fluch: Weder am hellen Tag noch in dunkler Nacht sollte jemand seine Rosen sehen.
Doch König Laurin hatte die Dämmerung vergessen!
Und so erblüht sein Rosengarten noch heute an manchen Abenden aufs Neue, wenn die untergehende Sonne die Dolomitengipfel in zartes Rosa und glühendes Rot verwandelt. Ein Naturschauspiel, das in Südtirol Enrosadira genannt wird.
Wer am Pfannenstielhof zwischen Palmen und Granatapfelbäumen steht und hinüber zum Rosengarten blickt, kann sich gut vorstellen, dass in diesen Bergen noch immer ein wenig von König Laurins Zauber verborgen liegt.
Ein Stück mediterranes Paradies – mit einem märchenhaften Blick in die Dolomiten.


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